Kirchendachsanierungen in Esch und Walsdorf - Wir brauchen Unterstützung!
Spenden "Kirchendach- und Fassadensanierung Walsdorf"

Ermittelte Gesamtkosten 740.000€ - Eigenanteil der Kirchengemeinde 148.000€ - bisher eingenommene Spenden: 60.688 € (Stand 12.02.25)
Wenn auch Sie spenden möchten, können Sie das mit dem Vermerk "Kirchendach- und Fassadensanierung Christuskirche Walsdorf" unter Verwendung folgender Kontonummer tun:
DE53 5109 0000 0070 8885 05
Spenden "Kirchendachsanierung Esch"

Anfang Februar nahmen die Kirchenvorstandsvorsitzende Alenka Rossbach (zweite von rechts im Bild) und Pfarrerin Katarina Prosenjak-Jenkins einen symbolischen Scheck über 1200 € für das Kirchendach entgegen. Die Spende kam vom Erlös des Adventsmarkts 2024, der diesmal von der Bürgerinitiative (BI) „Außenrum statt Mittendurch“ Ortsumgehung Waldems-Esch e.V organisiert worden war. Der Vorsitzende der BI Stephan Rodmann(links im Bild) und Schatzmeister Helmut Schmid überreichten den Scheck.
Spendenstand
Ermittelte Gesamtkosten 590.000€ - Eigenanteil der Kirchengemeinde 50.000€ - bisher eingenommene Spenden: rund 46.572 € (Stand 12.02.25)
Wenn Sie auf den letzten Metern noch helfen möchten, können Sie das mit dem Vermerk "Kirchendachsanierung Esch" unter folgender Kontonummer tun:
DE23 5109 0000 0070 5410 09


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Der Hahn blickt wieder über Esch

Der Hahn thront in neuem Glanz wieder an seinem angestammten Ort – auf dem neu verschieferten Turm und Dach der evangelischen Kirche in Esch.
Zeitkapsel für die Nachwelt

In der goldenen Kugel unter dem Turmkreuz der evangelischen Kirche Esch wurde in einer Art Zeitkapsel für die Nachwelt ein Kercheblättche und eine Beschreibung der aktuellen politisch-gesellschaftlichen Lage hinterlassen.
Auf dem Bild zu sehen: Thomas Brühl – der Schlosser, der das Kreuz neu gemacht und die Kugel sowie den Hahn saniert hat
Feierliche Wiedereröffnung der Kirche: 3. Advent um 17 Uhr mit einem musikalischen Gottesdienst und anschließendem Sektempfang.
Walsdorfer Christuskirche Schauplatz von zwei Weltpremieren

Am 28.06.2024 fand in der Christuskirche Walsdorf ein Benefizkonzert zugunsten der Dachsanierung des Gotteshauses statt. Die (teils pensionierten) Musiker, -innen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und ein Hornist, ehemaliges Ensemblemitglied des Staatstheaters Mainz sowie die zwei Komponisten Peter Taban und Kazimierz Machala stellten ihre neu komponierten Werke das erste Mal der Öffentlichkeit vor!
Frau Pfarrerin Katarina Prosenjak-Jenkins begrüßte das Ensemble und dankte für die große Ehre, diese Werke in Walsdorf im Rahmen der 1250-Jahrfeier aufzuführen und die eingehenden Spenden für die dringend notwendige Sanierung verwenden zu dürfen. Ihr Dank ging auch an Frau Gerlinde Stauch, die den Kontakt vermittelte und die Plakate und Flyer drucken ließ sowie an die scherzhaft betitelte „Walsdorfer Kulturbeauftrage Andrea Schaus“, die neben den Planungen, Führungen und Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2024 noch Zeit fand, das Konzert mit zu organisieren.
Adrian Krämer (Klarinette) führte charmant durch die Vorstellung und erläuterte die Motive der beiden Komponisten.
Den Auftakt machten Antoaneta Staicov-Nierlich und Peter Taban mit seiner Komposition einer Rumänischen Sonate für zwei Violinen Nr. 1 Op.36. Das Violinenspiel der beiden glich zeitweise einem Zwiegespräch eines sich neckenden Ehepaares im Streit darüber, wer das letzte Wort hat, dann wieder war es ein harmonisches Zusammenspiel. Die starke Ausdrucksweise der beiden Künstler und die ausgelassene, heitere und schnelle Musik begeisterte die Zuhörer.
Es folgte das Horn Trio Es-Dur Op. 40 von Johannes Brahms: Das E-Piano (Adam Rogala) ersetzte den fehlenden Flügel – das tat dieser klangschönen Kammermusik keinen Schaden. Adam Rogala, Antoaneta Staicov-Nierlich (Violine) und William Jones (Horn) begannen mit mäßig langsamem Tempo in die Welt der Natur zu entführen. Gleich einem Spaziergang durch den Wald, ging es mal bewegt und heiter, mal traurig und nachdenklich voran. Den Abschluss bildete ein feuriges Spiel der drei Instrumente gleich einem lustigen Jagdstück – das Publikum war begeistert.
Nach der Pause wurden die Stücke des Komponisten Kazimierz Machala uraufgeführt:
Celtic Octet for Clarinet, Basson, Horn, Strinq Quartet and Double Bass:
Adrian Krämer (Klarinette), Peter Brechtel (Fagott), William Jones (Horn), A. Staicov-Nierelich (Violine), Juyeun Lee (Violine), Keiko Münchgesang (Viola), Bianca Breitfeld (Violoncello) und Eunseon Kim (Kontrabass). Die Klänge des Oktetts entführten die Zuhörer in die schottischen Highlands, die sanften grünen Hügel Irlands und riefen Erinnerungen an das harmonische Leben im Auenland hervor. Die Melodien, nach Pflanzen wie z.B. Goldrute, Mädesüß, Wacholder oder Lavendel benannt, wären als Filmmusik sehr gut vorstellbar.
Das Konzert war ein voller Erfolg und wurde durch die schöne Atmosphäre im Kirchgarten bei Getränken und Snacks vor, während und nach dem Konzert abgerundet.
Für die Dach– und Fassadensanierung der Christuskirche Walsdorf, deren Kosten sich auf 740.000€ belaufen werden, wovon die Kirchengemeinde 148.000€ selbst aufbringen muss, sind an diesem Abend ca. 1500€ an Spenden eingegangen.
Wenn auch Sie die Kirchengemeinde unterstützen möchten, können Sie das mit dem Stichwort „Dachsanierung Christuskirche Walsdorf“ unter der Kontonummer: DE53 5109 0000 0070 8885 05
Die Kirche bleibt im Dorf - Kirchendachsanierungen in Esch und Walsdorf
Unsere Dörfer, Esch und Walsdorf, schauen auf eine jahrhundertelange christliche Tradition zurück. Die Walsdorfer Kirche wurde nach ihrer Zerstörung im 30jährigen Krieg im Jahr 1663 neu eingeweiht. Die Escher Kirche stammt aus dem Jahr 1786. In beiden Orten prägen die Kirchtürme das Dorfbild. Sie thronen so zu sagen über den alten Dorfmitten und sind das Erste, was ins Auge sticht, wenn man sich den Dörfern nähert. Viele Menschen (auch Viele von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser) haben in diesen Kirchen wichtige Ereignisse ihres Lebens begangen: Taufen, Konfirmationen, Trauungen, das Gedenken an unsere Verstorbenen, etliche Weihnachtsgottesdienste und vieles mehr. Unsere Kirchen – sie sind auch Symbole für etwas Verlässliches inmitten von Veränderungen, die auch manchmal Angst machen können.
Die Kirche als Institution steckt gerade in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess. Und das ist gut so. Vieles muss anders, muss neu werden. Dabei stehen auch unsere Gebäude auf dem Prüfstand. Welches Gebäude ist Last, die wir mit uns herumtragen, welches Gebäude soll erhalten werden? Diese Fragen werden uns in näherer Zukunft beschäftigen.
Dabei werden zunächst einmal die Gemeinde- und Pfarrhäuser auf den Prüfstand gestellt. So weit es möglich ist, sollen die Kirchen erhalten bleiben.
Auch für die Kirchenvorstände Walsdorf und Esch ist klar: Wir wollen unsere Kirchen vor Ort erhalten. Denn für uns sind sie mehr als nur Gebäude: Sie sind Gotteshäuser – ein Stück weit auch Symbole dafür, dass Gott mitgeht in unserem Leben – durch Höhen und Tiefen. Und sie sind Wahrzeichen für unsere Dörfer.
Seit einiger Zeit wissen wir: Die Dächer unserer Kirchen müssen dringend saniert werden. Die letzte umfassende Sanierung in Esch fand im Jahr 1951 statt, in Walsdorf im Jahr 1958. In Walsdorf sind die Voruntersuchungen abgeschlossen. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf 740.000€. Mindestens 80 % davon werden von der Kirchenverwaltung übernommen. Der Eigenanteil der Kirchengemeinde muss noch ermittelt werden. In Esch haben die Arbeiten am Kirchendach schon begonnen. Sie sollen bis Oktober 2024 abgeschlossen sein. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf 590.000€. Der größte Anteil davon wird von der Kirchenverwaltung übernommen. Aber wir – die Kirchengemeinde Esch - müssen auch einen für unsere Verhältnisse sehr hohen Eigenanteil von 50.000€ aufbringen. Solche Summen geben unsere Kollekte Einnahmen bei weitem nicht her. Das ist ein Projekt, für das es die ganze Dorfgemeinschaft braucht, bzw. all diejenigen, denen unser Kirchengebäude am Herzen liegt. Daher bitten wir Sie um Ihre Mithilfe. In den kommenden Monaten werden wir immer wieder Angebote machen, bei denen es die Möglichkeit gibt, die Sanierung unserer Kirchendächer zu unterstützen.
Walsdorf: Ermittelte Gesamtkosten 740.000€ - Eigenanteil der Kirchengemeinde muss noch ermittelt werden - bisher eingenommene Spenden: rund 7000,00€ (Stand Juni 2024)
Esch: Ermittelte Gesamtkosten 590.000€ - Eigenanteil der Kirchengemeinde 50.000€ - bisher eingenommene Spenden: rund 24.000€ (Stand Juni 2024)
Wenn Sie uns mit Spenden für unsere Kirchendächer unterstützen möchten, können Sie das mit dem Stichwort „Kirchendachsanierung“ unter folgenden Kontoverbindungen tun:
Esch: DE23 5109 0000 00705410 09
Walsdorf: DE53 5109 0000 0070 8885 05
Wir freuen uns auch über andere Arten der Unterstützung – zum Beispiel über ehrenamtliches Engagement bei den kommenden Aktionen rund um das Thema Kirchendachsanierung.
Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre Hilfe!
Die Kirchenvorstände Esch und Walsdorf
Kindergottesdienst in Walsdorf und Esch: EWA's KIGO
In der Regel findet einmal im Monat samstags von 15-17 Uhr ein Kindergottesdienst für Kinder von 4-10 Jahren in den Kirchengemeinden Walsdorf und Esch statt.
Wenn Sie Ihr Kind anmelden oder in den email-Verteiler aufgenommen werden möchten, melden Sie sich bei Pfarrerin Katarina Prosenjak-Jenkins (katarina.prosenjak-jenkins@ekhn.de).
Anmeldeformular Kindergottesdienst
Wenn Sie die Arbeit mit Kindern in unseren Kirchengemeinden unterstützen möchten, können Sie unserem Förderkreis "EWA’s Kinder" (Escher und Walsdorfer Kinder) beitreten.
Halb-Jahresplanung 2025 Kindergottesdienst Esch-Walsdorf

22. Februar 2025 15-17 Uhr im Haus der lebendigen Steine in Esch (Kirchgasse 5)
29. März 15-17 Uhr im ev. Gemeindehaus Walsdorf (Am Pfarrbogen 2)
24. Mai 15-17 Uhr im Haus der lebendigen Steine in Esch
Kinderchor Projekt:
28. Juni 15-17 Uhr und 16. August - Aufführung: 17. August 14 Uhr Einschulungsgottesdienst Walsdorf
Fröhliches Tauffest am Emsbach
Wie eine große Pilgerschar liefen die knapp 200 Familienangehörigen auf dem Fußweg entlang zum renaturierten Emsbach. Schlugen dort ihre Klappstühle auf, breiteten Picknickdecken aus, oder setzen sich aufs Gras oder auf die bereitstehenden Bierzeltgarnituren.
Wo ist Gott genau?
Es war ein fröhliches und harmonisches Familienfest, mit viel Bewegung, Lachen und lautem Halleluja. Und Gott mittendrin. „Denn Gott ist unter uns und zwischen uns“, betonten Pfarrerin Helge Stöfen und Pfarrer Bastian Michailoff. „Wo ist Gott genau? Man sieht ihn ja nicht einfach so“, hakte Pfarrerin Katarina Prosenjak-Jenkins in der Kurzpredigt nach. Denn auch Jesus habe bei der Frage, wo denn genau das Reich Gottes sei, an keinen festen Ort gedacht. Gott habe eben keinen greifbaren Ort an dem er sich fest machen lässt, sondern sei zum Beispiel auch da, wo Menschen einander helfen, einander verzeihen oder lieben. „Dann siehst Du Gottes Kraft“, erklärten die Theologen den Besucherinnen und Besuchern.
„Gott ist aber auch immer mehr, als wir Menschen denken können“, ergänzte Prosenjak-Jenkins. Und weil Christen glauben, dass Jesus Gottes Sohn ist, der Mensch war und viel über Gott wusste, „werden wir mit der Taufe zu Menschen, die versuchen das ernst zu nehmen, was Jesus gesagt hat“, erklären die drei die Bedeutung der Taufe.
Anschließend lasen die Patinnen und Paten die Taufsprüche von den zehn Kindern im Alter von ein paar Monaten bis zum Grundschulalter vor, bevor diese dann im erfrischenden Emsbach getauft wurden. Einige Kinder waren vorab schon mal „zum Fluss“ gegangen, um auszuprobieren, wie kalt das Wasser ist. Viele der Fürbitten, die nach der fröhlich und feierlichen Taufe gesprochen wurden, hatten die Patinnen und Paten selbst formuliert. Da wurde um Schutz und Bewahrung im Leben gebeten, dass die Patenkinder die Welt mit eigenen Augen und Ohren entdecken können oder dass Gott sie spürbar im Leben begleite und bei ihnen sei. Also ganz im Sinne der Predigt: „Gott ist das wo Menschen leben und lieben und hoffen.“
Hintergrund Taufe
„Die Taufe ist ein Geschenk des Himmels, eines der ältesten und schönsten Rituale der Christenheit und ein Herzstück unseres Glaubens“, sagt Kirchenpräsident Volker Jung. Taufe ist eine Verbindung, die trägt – ein Leben lang. Sie ist Fundament einer weltweiten Gemeinschaft. Und das Vertrauen darauf, dass Gottes Ja zu mir unverbrüchlich ist. Eben: ein Segen.